Akte öffnen
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Wähle einen Eintrag aus der Akte. Bereits Verknüpfte und der aktuell bearbeitete Eintrag erscheinen nicht in der Liste.
Aktuelles Passwort wird zur Bestätigung abgefragt. Anschliessend wird die Akte mit neuem Salt und neuem Passwort verschlüsselt.
Aus Sicherheitsgründen wird die Identität nochmals geprüft. Die eingegebenen Geheimnisse werden lokal verifiziert und unmittelbar nach dem Druck wieder aus dem Arbeitsspeicher entfernt.
Aus Sicherheitsgründen wird die Identität nochmals geprüft. Die eingegebenen Geheimnisse werden lokal verifiziert und unmittelbar nach dem Druck wieder aus dem Arbeitsspeicher entfernt.
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Codex ist ein digitaler Tresor für persönliche, vertrauliche Daten — Passwörter, Bankverbindungen, Versicherungsnummern, alles was du sonst in Notizbüchern, Excel-Listen oder im Kopf hättest.
Anders als die meisten Passwort-Manager läuft Codex ohne Cloud und ohne Internet-Anbindung. Deine Daten liegen in einer einzigen verschlüsselten Datei auf deinem eigenen Gerät. Du allein bestimmst, wo diese Datei gespeichert wird und wer Zugriff hat.
Die Verschlüsselung verwendet die gleichen Methoden wie sie Banken nutzen. Ohne dein Master-Passwort (und je nach Einrichtung deine Schlüsseldatei) kann niemand die Akte öffnen — auch wir nicht.
Die Schlüsseldatei (Endung .sakkey) ist eine kleine Datei mit 256 zufälligen Bytes, die zusätzlich zum Passwort gebraucht wird, um deine Akte zu öffnen.
Das Prinzip ist: etwas, das du weisst (das Passwort) plus etwas, das du hast (die Datei). Selbst wenn jemand dein Passwort errät, kann er ohne die Schlüsseldatei nichts anfangen.
Wichtig: Bewahre die Schlüsseldatei nicht im gleichen Ordner wie die Akte selbst auf. Sinnvoll sind ein USB-Stick, ein verschlüsselter Cloud-Speicher oder ein zweites Gerät.
Die Akte (Endung .sak) gehört dorthin, wo du sie regelmässig erreichst — typischerweise im Dokumente-Ordner, in einem Cloud-Speicher wie iCloud, OneDrive oder Dropbox, oder auf einem USB-Stick.
Da die Akte verschlüsselt ist, ist Cloud-Speicher unproblematisch: selbst wenn der Cloud-Anbieter gehackt würde, sind deine Daten geschützt. Wichtig ist nur: bewahre die Schlüsseldatei nicht am selben Ort auf.
Bei Login-Einträgen und Bankkonten zeigt Codex einen kleinen Status-Hinweis an:
Grünes Schild: Der Eintrag ist gut abgesichert. Bei Logins bedeutet das, dass Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert ist und Wiederherstellungs-Daten erfasst sind. Bei Bankkonten heisst es, dass sowohl Login-Daten als auch eine Transaktions-Bestätigungs-Methode hinterlegt sind.
Gelbes Dreieck: Der Eintrag ist nur teilweise abgesichert. Ein wichtiger Sicherheitsfaktor fehlt. Tippe oder fahre mit der Maus über das Symbol für eine genauere Erklärung.
Kein Symbol: Bei diesem Eintragstyp gibt es keine Status-Prüfung, oder die Pflicht-Sicherheitsfelder sind nicht erfasst.
Klicke einen Eintrag an, um die Details zu sehen. Neben jedem Passwort, Benutzernamen oder anderen kopierbaren Wert findest du ein kleines Kopier-Symbol. Ein Klick darauf legt den Wert in die Zwischenablage.
Codex leert die Zwischenablage nach einer einstellbaren Zeit automatisch wieder — voreingestellt sind 30 Sekunden. Genug Zeit zum Einfügen, kurz genug, dass der Wert nicht stundenlang verfügbar bleibt. Die Dauer kannst du in den Einstellungen ändern.
Wenn länger als zwei Wochen kein Backup gemacht wurde, erscheint oben in der Liste ein dezenter goldener Hinweis-Streifen. Ein Klick darauf erzeugt sofort eine Sicherungskopie.
Backups sind wichtig, weil eine beschädigte Akten-Datei nicht mehr geöffnet werden kann — Codex ist absichtlich streng, damit niemand eine teilweise verfälschte Akte für echt halten kann. Eine separate Backup-Datei auf einem anderen Speicherort (USB-Stick, Cloud, anderer Computer) ist die einfachste Versicherung gegen Datenverlust.
Wenn du Codex eine Weile nicht benutzt, sperrt sich die Akte automatisch und vergisst dein Passwort. Beim nächsten Klick musst du es neu eingeben. Das schützt dich, wenn du den Computer offen stehen lässt.
Die Voreinstellung ist 15 Minuten Inaktivität. Du kannst die Zeit in den Einstellungen ändern oder ganz abschalten (Wert 0). Wir empfehlen sie eingeschaltet zu lassen.
Klicke einen Eintrag an, um die Details zu sehen. Im Detail-Fenster gibt es unten Schaltflächen für "Bearbeiten" und "Löschen". Beim Löschen fragt Codex zur Sicherheit nochmal nach.
Alle Änderungen werden automatisch in die Akten-Datei zurückgeschrieben. Es gibt keinen "Speichern"-Knopf, den du vergessen könntest.
Im Detail-Fenster gibt es neben "Bearbeiten" und "Löschen" auch die Schaltfläche "Duplizieren". Sie ist nützlich, wenn du mehrere Konten beim gleichen Anbieter hast — etwa zwei Google-Mail-Adressen oder mehrere Bankkonten bei derselben Bank.
Beim Duplizieren übernimmt Codex alle nicht-vertraulichen Angaben (Dienst, Link, Notizen, 2FA-Methode) in den neuen Eintrag, leert aber alle Geheimnisse und identifizierenden Werte: Benutzername, Passwort, Backup-Codes, IBAN, Kontonummer, PINs und ähnliches. Der Titel bekommt einen "(Kopie)"-Zusatz, damit du die zwei Einträge auseinanderhältst, bis du den neuen umbenennst.
Du musst dann nur die neuen Werte eintragen und auf "Speichern" klicken — der neue Eintrag entsteht zusätzlich zum bestehenden, dieser bleibt unverändert.
Bei Anbietern wie Google, Proton, Microsoft oder Apple ist ein einziger Login die Eintrittskarte zu vielen Diensten — Email, Cloud-Speicher, Kalender und mehr. Codex hat dafür einen eigenen Aufgaben-Typ: "Anbieter-Konto".
Wähle beim Anlegen oder Bearbeiten eines Logins unter "Aufgabe" die Option "Anbieter-Konto (mehrere Dienste)". Dann erscheint ein zusätzliches Feld "Freigeschaltete Dienste", in das du die einzelnen Dienste einträgst, etwa "Email, Drive, Photos, YouTube" für ein Google-Konto oder "Mail, Drive, Calendar, VPN" für Proton.
Der Vorteil: die Suche findet den Eintrag auch wenn du nach einem einzelnen Dienst suchst. Tippst du "drive" in das Suchfeld, erscheint dein Proton-Konto, weil "Drive" in den freigeschalteten Diensten steht.
Oft gehören mehrere Einträge inhaltlich zusammen: ein Bank-Login und das dazugehörige Bankkonto, eine Karte und das Konto auf dem sie läuft, ein WLAN und der Router. Damit du beim Nachschlagen schnell vom einen zum anderen springen kannst, gibt es Verknüpfungen.
So legst du eine Verknüpfung an: Öffne den ersten Eintrag, klicke "Bearbeiten", scrolle ganz nach unten zur Sektion "Verknüpft mit", und drücke "Verknüpfung hinzufügen…". In der Auswahl-Liste, die sich öffnet, suchst oder klickst du den Eintrag, mit dem verbunden werden soll. Du kannst gleich mehrere Verknüpfungen hintereinander wählen — die Liste bleibt offen. Schliesse sie mit "Fertig", dann speichere den Eintrag wie gewohnt.
Die Verknüpfung wirkt in beide Richtungen: du musst sie nur einmal anlegen, im verknüpften Eintrag erscheint sie automatisch auf der anderen Seite. Im Detail-Fenster eines Eintrags siehst du seine Verknüpfungen als anklickbare Kärtchen — ein Klick öffnet direkt den verknüpften Eintrag.
Beim Löschen eines Eintrags räumt Codex die Verknüpfungen auf der anderen Seite automatisch mit auf, du musst dich darum nicht kümmern.
Wichtig zu wissen: Codex kann dein Passwort nicht zurücksetzen. Es gibt keine "Passwort vergessen"-Funktion wie bei Online-Diensten. Das ist Absicht — eine solche Funktion wäre eine Hintertür, die auch Angreifer nutzen könnten.
Wenn du den Notfall-Bogen gedruckt hast, steht das Passwort dort. Hole ihn aus dem Tresor, Bankschliessfach oder wo du ihn verwahrt hast.
Hast du keinen Notfall-Bogen und kannst dich beim besten Willen nicht an das Passwort erinnern, sind die Daten in der Akte verloren. Deshalb: Notfall-Bogen drucken und sicher aufbewahren ist nicht optional.
Wenn du den Notfall-Bogen hast, ist die Schlüsseldatei dort als QR-Code aufgedruckt. Scanne den QR-Code mit einem Mobilgerät — das Resultat ist die Datei in einer Form, aus der sie wiederhergestellt werden kann. Die Wiederherstellungs-Anleitung steht am Fuss des Bogens.
Ohne Notfall-Bogen und ohne Backup der Schlüsseldatei ist die Akte verloren. Auch hier gilt: den Notfall-Bogen sicher aufbewahren und gleichzeitig die Schlüsseldatei selbst an einem zweiten Ort sichern.
Der Notfall-Bogen ist ein einzelnes A4-Blatt mit deinem Master-Passwort, der Schlüsseldatei als QR-Code, einer Prüfsumme und einer Wiederherstellungs-Anleitung. Es ist deine Versicherung gegen Vergessen oder Datenverlust.
Beim erstmaligen Einrichten hat Codex den Bogen direkt zum Drucken angeboten. Du kannst ihn jederzeit neu drucken über Einstellungen → Notfall-Unterlagen → Notfall-Bogen neu drucken. Nötig ist das nach jeder Passwort-Änderung oder Schlüsseldatei-Rotation.
Verwahre den Bogen so, wie du ein Testament verwahren würdest: Bankschliessfach, Notar, oder versiegelter Umschlag bei einer Vertrauensperson.
Für den Erbfall gibt es zwei Wege, je nach Vertrauen und Situation.
Weg 1 — über den Notfall-Bogen: Wer den Notfall-Bogen in die Hand bekommt, kann mit der Anleitung darauf die Akte öffnen und ganz normal mit Codex weiterarbeiten. Voraussetzung: die Akten-Datei selbst ist auffindbar.
Weg 2 — Klartext-Export: Über Einstellungen → Notfall-Unterlagen → Klartext-Notfall-Export erstellst du ein gedrucktes oder als PDF gespeichertes Dokument, das alle deine Einträge lesbar enthält. Dieses Dokument braucht weder Codex noch ein Passwort — es ist direkt lesbar. Genau deshalb ist es sehr heikel und gehört in ein Bankschliessfach oder zu einem Notar.
Wir empfehlen beide Wege zu wählen: den Notfall-Bogen für jemand, der digital arbeiten kann, plus einen versiegelten Klartext-Export beim Notar für den allgemeinen Erbfall.